Zur Geschichte der Johanniter-Schule in Lövenich

Die Johanniter-Schule besteht 50 Jahre an der Kölner Straße. Doch reicht die Geschichte der Schule in Lövenich viel weiter zurück.

In früherer Zeit ist die Geschichte der Schule eng verbunden mit der Geschichte des Ortes, der Kirche und der Johanniter. Letztere waren die Herren von Lövenich, setzten in dieser Eigenschaft die Pfarrer und Lehrer ein und kümmerten sich um die schulischen Belange, auch um einen Schulraum in der Nähe der heutigen Kirche St. Severin. Das Johanniterkreuz ist das Wappen der Schule

 

 

1765

Ein ganz wichtiges Datum ist der 12.9.1765. In der Schmiede in Lövenich bricht ein Brand aus. Das Feuer kann nicht unter Kontrolle gebracht werden und greift auf Kirche, Pfarrhaus, Küster- und Schulhaus über. Die Schule brennt ab.

 

 

1779

Die Schule wird wieder neu aufgebaut. Doch war die Schule nicht mit der unsrigen zu vergleichen. Es war ein Schulsaal mit einer Wohnung für den Lehrer. Geistliches und weltliches Leben waren damals eng miteinander verbunden. Es gab nur eine Schule in Lövenich. Alle Kinder aus der Pfarre – auch aus Weiden und Üsdorf – besuchten diese Schule. Bis 1883 mussten alle Kinder diese Schule besuchen.

 

 

1787

Am 28.12.1787 wird von den Johannitern die Schulpflicht für die Kinder von 6-12 Jahren festgesetzt.

 

 

1789 – 1799

Mit der französischen Revolution und der Besetzung der Rheinlande durch die Franzosen wurden die Bewohner Lövenichs französische Staatsbürger. Die Franzosen erließen für das Schulwesen wichtige Bestimmungen. Durch Schulgesetze wurde die Gemeinde verpflichtet, die Primarschulen einzurichten und zu unterhalten. Die Lehrer wurden von den Gemeinderäten gewählt, die auch die teilweise unterschiedliche Besoldung festsetzten. Das Geld für die Besoldung musste weiterhin von den Eltern der Schüler aufgebracht werden. Die örtliche Schulaufsicht blieb bis 1918 beim Oberpfarrer in Lövenich.

 

 

1796

Es entsteht die Gemeinde Lövenich.

 

1802

Die geistlichen Orden wurden abgeschafft.

 

1830

1830 entsteht ein neues Schulhaus. Es war ein Lehmfachwerkhaus, ein Schulsaal von 210 qm für etwa 200 Schüler. Aber zwei Gründe sprachen schon nach 26 Jahren für einen Neubau:

- Da die Gemeinde die Schule nicht vorschriftsmäßig jedes Jahr nach ihrer Erbauung kontrollierte, drohte sie einzustürzen.

- Im Winter war die Schule zu klein für alle Schüler.

 

1867

1867 gab es die erste Lehrerin. Ihre pädagogische Arbeit fand allerseits Anerkennung.

 

1869

Endlich wurde die neue Schule gebaut, die schon 1856 angedacht war. Dort wurde fast 100 Jahre bis 1960 unterrichtet.

 

1878

Ab dem 25.4.1878 sind die ersten Fortschrittstagebücher bekannt. Sie geben über den durchgenommenen Lehrstoff Auskunft.

 

1883

Im Jahr 1883 beschloss die Gemeinde eine eigene Schule in Weiden zu errichten. Zu dieser Zeit erhielten die Armen kostenlos den Unterricht in der Schule, während die anderen Schulgeld bezahlen mussten.

Ein Lehrer, der gleichzeitig auch Küster war, erhielt für beide Ämter jährlich folgenden Lohn:

 

5,5 Malter Roggen (1 Malter = 6,65 hl)
3,5 Malter Weizen 
1 Brot von jedem Haushalt und es gab ca. 70 Haushalte in Lövenich

Außerdem durfte er in einer Wohnung mit Garten frei wohnen und erhielt jährlich dazu 5 Reichstaler (1 Reichstaler = ca. 40 € ?)

Es gab folgende Schulregeln:

- Alle Kinder müssen täglich in die Schule gehen.
- Der Lehrer muss binnen drei Tagen ein Verzeichnis aller schulpflichtigen Kinder und deren Eltern, die das Schulgeld nicht aufbringen können, vorlegen.
- Der Lehrer muss von Zeit zu Zeit melden, welche Kinder und wie oft diese aus der Schule geblieben sind.

 

1918

Bis 1918 gab es für die Schulen die kirchliche Aufsichtspflicht.

Bis 1947 fehlen Unterlagen und Chroniken. Sie sind wohl im 2.Weltkrieg bzw. in den Wirren danach verloren gegangen. Die Ausführungen beziehen sich auf die Erinnerungen einiger älterer Mitbürger, die für die Chronik von 1990 befragt wurden.

 

1945

Im zweiten Weltkriege hatte Lövenich unter einigen schweren Luftangriffen zu leiden. Die Schule blieb unbeschädigt, wurde jedoch gegen Ende des Krieges geschlossen.

Erst im September 1945 wurde der Unterricht wieder aufgenommen.

Da die Weidener Volksschule noch als Großküche für die Besetzungsmacht diente, wurden die dortigen vierten Klassen auch in der Schule in Lövenich untergebracht. So fand in Lövenich nach dem 2. Weltkrieg in der Schule Schichtunterricht statt.

Viele Männer waren aus dem Krieg nicht zurückgekommen. Deswegen wurde „ein Fräulein“ Schulleiterin bis zum 16.12.1947

 

1948

Fünf Lehrer sind für 273 Kinder verantwortlich. So musste eine Kollegin ein erstes Schuljahr mit 37 Kindern und ein 3.Schuljahr mit 53 Kindern führen.

Ab dem 5.Schuljahr wurden Mädchen und Jungen getrennt unterrichtet.

Durch die Währungsreform konnte man langsam aufatmen. Es kam u.a. zu folgenden Instandsetzungsarbeiten:

- Alle Mängel am Schulgebäude, die zum Einsturz führen könnten, sollten unbedingt behoben werden.
- Zentralheizung für die Schule
- Schulplatz wird geschottert
- Schultor
- Anschauungsrahmen für Handarbeit
- Verschönerung der Klassenräume und Mantelhaken
- Mittel für die Lehrerbücherei

 

1950/51

Der Run auf die höhere Schule war noch nicht so groß.

Die Chronik berichtet, dass von 61 Kindern 3 Knaben und 1 Mädchen zur Realschule und 1 Knabe zum Gymnasium wechselte.

 

1953/54

In diesem Schuljahr gab es für alle Schüler nur drei Lehrkräfte. Erst später kam eine vierte Lehrerin als Junglehrerin aus Weiden hinzu.

Am 16.Juni 1953 erfolgte die Einweisung des neuen Schulleiters Theo Meier.

 

1955

Die alte Schule, die direkt neben der Kirche gelegen war, reichte für die Schüler nicht mehr aus. Da nur 5 Klassenräume und keine Nebenräume verfügbar waren, beschloss die Gemeinde Lövenich eine neue Schule zu bauen. Es kam zum Kauf des Geländes an der Kölner Straße, die damals sehr ruhig war und am Fuchsweg endete. Von dort führte der Weg in die Felder, für uns heute kaum vorstellbar.

 

 

1957

Im Oktober 1957 wurde mit dem Bau des 1.Abschnittes der neuen Volksschule an der Kölner Straße begonnen.

 

1959

Am 21.1.1959 konnte endlich der erste Bauabschnitt der neuen Schule an der Kölner Straße übergeben werden. Es waren zwei Klassenräume mit einer Pausenhalle, die sanitären Anlagen und ein Lehrerzimmer. Da Grünanlagen und der Schulhof noch nicht fertig waren, wurde lediglich das 3.Schuljahr aus dem Jugendheim herausgenommen und siedelte in die neue Schule über.

Die ersten beiden Klassen hatten den Schuleingang von der Kölner Straße aus. Deswegen ist heute noch die offizielle Anschrift : GGS Kölner Straße

Die Pausenhalle war so angelegt, dass ihre Stirnwand im Zuge eines zweiten Bauabschnittes durchbrochen werden konnte und die erweiterte Halle dann eine Verbindung zum neuen Trakt herstellen kann. Die reinen Baukosten beliefen sich ohne den Grundstückspreis auf 135000 DM. Der eingeschossige Teil des Baues parallel zur Kölner Straße wurde geschmackvoll und gut durchdacht mit schalldämpfenden Platten versehen. Das neue Schulgebäude ist 4 Morgen groß und erstreckte sich bis zum Mittelweg. In diese Richtung sollte weiter gebaut werden. Der zweite Bauabschnitt sieht 4 zweigeschossige Klassenräume vor. Im neuen Haus waren auch ein Handwerks- und ein Lehrmittelraum vorgesehen.

Ende Mai 1959 begann man mit den Bauarbeiten des 2.Bauabschnittes, zudem die Hausmeisterwohnung und Räume im Keller für Kochen, Werken und Duschen umfassen sollte.

Für die Hausmeisterwohnung und die einschließlich dem Bauland und der Einrichtung kalkulierten Kosten musste mit einem Gesamtkostenaufwand von 600000DM gerechnet werden. Diesen Betrag finanzierte die Gemeinde fast aus eigener Kraft.

 

Stück für Stück

-Die Johanniterschule –

 

1960

1960 schloss die alte Volksschule für immer ihre Pforten. Rektor Meier organisierte mit Lehrern und Schülern den Umzug in das neue Gebäude an der Kölner Straße. Die Johanniterschule wurde bezogen.

Auf der ersten Lehrerkonferenz in der neuen Schule beschloss das Kollegium einstimmig, die neue Schule Johanniter-Schule zu nennen.

Zwei Gründe waren für diesen Beschluss ausschlaggebend:

1. Über Jahrhunderte hinweg bestimmten die Johanniter in Lövenich das geistliche und weltliche Leben. Sie waren für die Schule, die Lehrer und die Bildung der Kinder verantwortlich. Mit der  Namensgebung wollten sich die Lehrer bewusst in die Geschichte des Ortes einbinden. 
2. Weiter sollte der soziale Aspekt im Vordergrund stehen: Die Lehrer sollten ihren Schülern Hilfe geben und die Schüler sollten dazu erzogen werden, sich gegenseitig und ihren Mitmenschen zu helfen.

Deswegen wurde auch das achtzackige Johanniterkreuz als Wappen für die Johanniter-Schule, das die 8 Seligpreisungen der Bergpredigt symbolisiert.

Schulleiter Theo Meier bat den Rat der Schule in Anlehnung an das Gemeindewappen der Schule den Namen „Johanniter-Schule“ zu geben. Dieser Bitte wurde stattgegeben.

Man feierte ein großes Fest zur feierlichen Übergabe der neuen katholischen Volksschule am Freitag, den 15.7.60 um 15.00 Uhr.

Die neuen Klassen sind alle auf die gültige Messzahl – 40 Kinder je Klasse – ausgerichtet und wirkten besonders hell durch die großen Fenster. Im Treppenhaus wurde ein Fenster von dem Glasmaler R.Stumm aus Efferen gefertigt. Es zeigte das Johanniter-Kreuz, das Wappen der Lövenicher Gemeinde und im unteren Geschoss das Landeswappen. In einem feierlichen Gottesdienst wurden die Klassenkreuze gesegnet und in einer Prozession zur Schule gebracht. In einer internen Feier wurden die Klassenräume gesegnet.

Zur Fertigstellung erhielt die Schule im Dezember einen Giebelschmuck vom Bildhauer A. Droll und Schmied Dönges, beide aus Lövenich.

Die Grundfigur ist eine mathematische Wurzel, ferner sieht die Buchstaben A und Z, fünf Notenlinien und den G-Schlüssel. Diese Symbole versinnbildlichen die mathematische, literarische und musische Bildung, die bis heute den Leitgedanken unserer Schule mit bestimmt.

 

1964/65

Im Schuljahr 1964/65 begann der nächste Bauabschnitt. An den Längstrakt wurden zwei weitere Klassenräume mit je einem Nebenraum angebaut.

 

1968

Im Jahre 1968 wurde die alte Volksschule aufgelöst. Die Schulreform unterteilte sie in die Grundschule und in die Hauptschule. Die Klassen 1-4 bilden seither ein eigenständiges Schulsystem: die Primarstufe.

Gleichzeitig wurde die katholische Volksschule durch Elternabstimmung in eine Gemeinschaftsgrundschule umgewandelt.

Mit großer Mehrheit entschieden sich die Eltern für die Einrichtung einer Gemeinschaftsgrundschule.

Durch Ratsbeschluss wurde die Johanniterschule als Grundschule für die Jahrgänge 1-4 bestimmt.

Das neue Schuljahr begann am 9.August 1968. Seitdem trägt die Schule die Bezeichnung:

Johanniter-Schule Lövenich

Gemeinschaftsgrundschule

Die Kinder der Klassen 5-9 besuchten die Hauptschule in Weiden. Der Schulbezirk der Johanniter-Schule wurde erweitert und umfasste von nun an neben dem Ort Lövenich einen Teil des Ortes Weiden zwischen Goethestraße, Bahnstraße und Aachener Straße. Dadurch stieg die Schülerzahl auf 382.

Es herrschte wieder Lehrermangel. Damals gab es zwar genügend Haushaltsmittel, aber keine Lehrer. Es war so katastrophal, dass der damalige Kultusminister Prof. Mikat Hausfrauen anwarb, die nach einem Kurzstudium in den Schuldienst übernommen wurden. Spöttisch, halb liebevoll wurden sie die „Mikätzchen“ genannt.

 

1969

Der Schüleraustausch zwischen Lövenich und Igny fand am 13. Mai 1969 seinen Ursprung.

 

1971

1971 war die Schülerzahl auf 400 Schüler angestiegen, die nicht mehr alle untergebracht werden konnten. Als provisorische Lösung wurde ein Pavillon aufgestellt. In diesem konnten 2 Klassenräume und ein Nebenraum untergebracht werden. Am 1.September 1971 begann man mit erneuten Erweiterungsbau. Dazu wurden das einstöckige Gebäude des 1.Bauabschnitts und die Pausenhalle aufgestockt.

 

1972

Mit Beginn des Schuljahres konnte am 7.8.1972 der Erweiterungsbau bezogen werden. Hinzugekommen waren drei neue Klassenzimmer, zwei Verwaltungsräume und die Aula. Der Eingang der Schule wurde zum Otterweg verlegt, und der Giebelschmuck erhielt seinen heutigen Platz.

Einige Jahre später wurde dann der zweite Pavillon auf den Schulhof gestellt.

 

1975

Am 1.1.1975 wurde die Gemeinde Lövenich im Rahmen der kommunalen Neuordnung auf Köln und Frechen aufgeteilt. Lövenich ist seither Stadtteil von Köln und gehört zum Stadtbezirk 3. Die Gemeindeverwaltung war nun aufgelöst. Schulträger wurde die Stadt Köln.

 

1984

Im Jahre 1984 wurde Rektor Theodor Meier nach 31-jähriger Tätigkeit als Rektor der Johanniter-Schule in den Ruhestand versetzt. Mit einem großen Fest wurde er verabschiedet.

 

1985

Am 1.2.1985 wurde die bisherige Konrektorin Sibille Stöger von Schulamtsdirektor Court als Rektorin der Johanniter-Schule eingeführt. Am 1.8.1985 wurde die Lehrerin Helga Wefels zur Konrektorin ernannt.

Mit Beginn des Schuljahres 1985/86 traten neue Richtlinien bzw, überarbeitete Richtlinien in Kraft. Sie beziehen sich im starken Maße auf die Gedanken der Reformpädagogen, deren Schwerpunkt auf der Einheit von Erziehung und Unterricht liegt. Dadurch ergaben sich folgende neue Arbeitsweisen:

- Die Gestaltung der Klassenräume in multifunktionale Bereiche
- Freie Arbeit und Wochenplanarbeit
- Partner- und Gruppenarbeit
- Innere Differenzierung
- Aufsuchen von außerschulischen Lernorten
- Projekte und Exkursionen
- Förderunterricht und Arbeitsgemeinschaften
- Einbeziehung der Eltern in das Schulleben
- Feiern als fester Bestandteil des Lebens in der Schule

 

1989

Das neue Schuljahr begann bereits am 7.August. Es herrschte großer Lehrermangel, d.h. Lehrer wurden nicht eingestellt. Der Stadt Köln fehlten 63 Lehrerstellen. Die Johanniter-Schule ist mit 1,4 Stellen unterbesetzt. Zum ersten Mal musste der Unterricht gekürzt werden.

 

1990

Die Schule feiert ihr 30-jähriges Jubiläum

 

Schuljahr 1994/95

In diesem Schuljahr ereignete sich eine Brandstiftung im oberen Geschoss des rechten Flügels. Eine Klasse brannte völlig aus, im Flur brannten Bilder und Kleidung. Der Brand wurde offenbar nach Unterrichtsschluss gelegt. Alle Recherchen und Vernehmungen durch die Polizei führten zu keinem Ergebnis. Es wurde angenommen, dass ein Schüler/in gezündelt hat, besonders deshalb, weil wenige Tage später erneut ein Brand gelegt wurde, diesmal in der großen Pause. Verletzt wurde niemand.

Diese Ereignisse veranlassten den Einbau von Brandschutztüren.

 

Schuljahr 1995/96

Frau Wefels, die Konrektorin, wurde in den Ruhestand versetzt.

 

Schuljahr 1996/97

Herr Heribert Nießen wird Konrektor.

 

Schuljahr 1999/2000

Laut Erlass erstellt jede Schule ein Schulprogramm.

Auf Anregung von Herrn Nießen findet am 22.Januar die 1.Oldie Night in der Aula statt.

Es fand das erste LÖ-WI –Schulturnier in Köln - Widdersdorf statt.

Der Erlös der Martinsverlosung geht erstmalig an ein Schulprojekt nach Khulna in Bangladesh, das vom Aktionskreis Dritte Welt Holweide e.V. organisiert wird.

Zum 40-jährigen Schuljubiläum lassen 330 Schüler/innen innerhalb eines Schulfestes nach einer Projektwoche einen Luftballon steigen.

Frau Stöger, Schulleiterin geht in den Ruhestand. Die Abschiedsfeier findet am 23.6.2000 statt.

 

Schuljahr 2000/01

Zum Schuljahr 2000/01 übernimmt Herr Heribert Nießen die Schulleitung.

Computer werden Bestandteil des Unterrichts.

Die Kunst- und Buchausstellung findet erstmalig mit Darbietungen im musikalischen Bereich – auch einem Instrumentalkreis durch Mithilfe von Eltern - mit Kindern statt.

 

2002

Am 29.4.2002 wird Frau Irmgard Momber zur Konrektorin ernannt.

 

Schuljahr 2003/04

Die Schule wird während des laufenden Schulbetriebes innen und außen renoviert. Hier kam es zu temporären Auslagerungen von Klassen in die Aula.

Die Nutzung der Unterrichtsräume war eingeschränkt. Die Lärmbelästigung war erheblich. Mit gegenseitigem Verständnis wurde diese Übergangssituation gut gemeistert.

 

2005

Die Johanniter-Schule wurde mal wieder zu klein. Eine mobile Klasseneinheit wurde zusätzlich auf den Schulhof gestellt.

Die Johanniter-Schule soll Offene Ganztagsschule werden!

Die Stadt Köln sprach sich einstimmig für einen Erweiterungsbau der GGS Kölner Str. aus.

Vorhanden waren:

- 17 Unterrichtsräume, davon vier in einem Übergangsbau von 1970 und eine mobile Klasse

- Turnhalle

Folgenden Raumbedarf benötigt die Schule:

- 20 Unterrichtsräume
- 352 qm Fläche für Betreuungs- und Förderangebote im Rahmen der OGTS
- Turnhalle

Der Erweiterungsbau soll nun diese 4 Klassen der Pavillons und die mobile Klasse ersetzen, drei zusätzliche Klassenräume schaffen. Außerdem soll der Raumbedarf für die Offene Ganztagsschule abgedeckt werden. Das sind insgesamt 11 Räume plus Nebenräume, z.B. Toiletten. Nach Schätzung der Verwaltung soll die Erweiterung zwei Millionen Euro kosten, davon soll das Land 40% übernehmen.

 

2007

Die Schule wächst. Im Juli 2007 wird der Erweiterungsbau mit 1300qm Nutzfläche zum Schuljahresbeginn zeitnah fertig. Folgendermaßen ist der Neubau ausgestattet:

Im Erdgeschoss sind drei Betreuungsräume für die Offene Ganztagsschule, ein Speiseraum, eine Küche mit Lager, ein Büro, ein Personal-WC und zwei Technik-Räume.
Im Obergeschoss sind sechs Klassenräume, ein Mehrzweckraum und zwei Nebenräume eingerichtet. Zu dieser Zeit wurden in der Offenen Ganztagsschule 150 Plätze für die Kinder angeboten.

Die Fertigbauten auf dem Schulhof wurden im Herbst endlich abgerissen, die mobile Klasseneinheit verschwindet.

Zur Eröffnung des Erweiterungsbaus fand am 16.11.2007 in festlicher Atmosphäre ein Tag der Offenen Tür statt.

 

2009

Der Oberbürgermeister der Stadt Köln spricht der Johanniter-Schule für ihr bürgerliches Engagement Bezug nehmend auf das Projekt Slumschule Khulna/Bangladesh Dank und Anerkennung aus.

Bei dem jährlich stattfindenden Fußballturnier zwischen den Grundschulen in Lövenich und Widdersdorf holten die Kinder den neuen Wanderpokal für ein Jahr an unsere Schule. Gleichzeitig konnten sie endgültig den Wanderpokal von 2005 für unserer Schule gewinnen.

 

2010

Die Johanniter-Schule wird 50 Jahre alt.

Innerhalb eines Festaktes am 28.Mai und eines Schulfestes am 29.Mai wird dieses Jubiläum gebührend gefeiert.

 

 

Autoren: Heribert Nießen, Irmgard Momber