Autor: nenkel

Fahrradtraining der besonderen Art – das Zweirad-Prüfmobil des ADAC zu Besuch

Alljährlich im Frühjahr trainieren die 3. und 4. Klassen unserer Schule in einer Verkehrswoche das Fahrradfahren. Gleichgewicht, anfahren, bremsen sowie das verkehrskonforme Verhalten stehen dabei im Vordergrund. In diesem Jahr gab es noch eine besondere Aktion, um den Spaß und die Sicherheit auf dem Fahrrad zu erhöhen: Das brandneue ADAC Prüfmobil war am 04.05. zu Besuch. Mechaniker „Andi“, so wie sich der Mitarbeiter des ADAC den Kindern offen vorstellte, erläuterte hierbei allen Kindern der übenden Klassen einfach durchzuführenden „Handgriffe“, um das Fahrrad sicherer und effizienter zu machen. Dabei zeigte er den Kindern, wie sie den Luftdruck der Reifen überprüfen und anpassen, eine Kette richtig ölen, die Höhe des Sattels einstellen sowie die Bremse überprüfen können.

Während ihres Trainings durften die Kinder dann seinen mobilen Bus besuchen, wo sie gemeinsam mit dem Mechaniker die Einstellungen verbesserten. „Wow, das fährt sich ja so viel besser. Das hätte ich nicht gedacht.“, sagte beispielsweise eine Schülerin der 3d. Sichtlich zufrieden und ein wenig erschöpft sagte „Andi“ anschließend: „Bestimmt konnte ich über 60 Fahrräder überprüfen und verbessern. Jetzt müssen wir uns nur überlegen, wie wir nächstes Jahr noch mehr Kindern helfen können.“ Das hören wir gerne und hoffen, dass wir den Bus sowie seinen Fahrer/Mechaniker von nun an jedes Jahr begrüßen dürfen. Uns fällt gemeinsam sicherlich ein, wie wir dies schon im nächsten Jahr noch mehr Kindern ermöglichen können.

Projektwoche „Zirkus“

Direkt nach den Osterferien startete unsere Zirkus-Projektwoche. Nachdem die Kinder am ersten Tag ihre Gruppe gewählt hatten, starteten sie dann unter Leitung der LehrerInnen und mit Unterstützung der Zirkuspädagogen des Cirucus ZappZarap in die Proben für die vier Zirkusaufführungen. Es gab u.a. Akrobaten, Feuerkünstler, Zauberer, Clowns, Seiltänzer und Fakire. Dabei zeigten alle Kinder viel Mut und Können, jeder wuchs über sich hinaus. Am letzten Projekttag gab es für alle SchülerInnen noch einen Gottesdienst im Zirkuszelt und auch die Bläserklsse zeigte dabei ihr Können. Aufgeregt fieberten die Kinder dann den Vorstellungen entgegen und zeigten dort stolz ihren Eltern, was sie in der Woche alles gelernt haben. Mit großem Applaus wurden sie belohnt.

Lövenicher Pänz zeigen, wie es besser geht Eltern-Taxis verstopfen die Stadt

Quelle: www.rheinische-anzeigenblaetter.de/koeln/c-nachrichten/eltern-taxis-verstopfen-die-stadt_a246995?ref=curate

von Hans-Willi Hermans

Lövenich. Es waren Szenen wie bei einem Fußballspiel: Die Kinder am Eingangstor zur Johanniter-Grundschule bejubelten ihre Klassenkameraden jeden Morgen. Es wurde abgeklatscht und anerkennend auf den Rücken geklopft. Aber nur bei denen, die zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Roller angekommen waren. Denn das bedeutete jeweils drei Punkte für die Klasse. Wenn Kinder dagegen aus dem Wagen ihrer Eltern ausstiegen, gab‘s lange Gesichter: null Punkte.

Drei Tage liefen kürzlich diese von einer Elterninitiative organisierten Aktionstage „Zu Fuß zur Johanniter Grundschule“, und sie waren mit einem Wettbewerb verbunden. Die Klasse, die am Ende die meisten Punkte gesammelt hatte, erhielt die schönsten Preise: Bälle, Hula-Hoop-Reifen, Springseile oder Gesellschaftsspiele. Alles tolle Sachen, doch das eigentliche Anliegen der Initiative „Sicher zur Johanniter-Schule“ ist ein ernstes und wohl an fast allen Kölner Grundschulen bekanntes Problem.

Viele Eltern bringen ihre Kinder morgens mit dem Auto zur Schule und holen sie nachmittags wieder ab, was zu chaotischen Zuständen führt – so wie an der Lövenicher Schule. Fahrer wenden in den engen Wohnstraßen der Umgebung oder fahren gar rückwärts. Damit gefährden sie immer wieder die Pänz.
„Bei einigen, die etwa vom Egelspfad in Müngersdorf kommen, kann ich das noch verstehen, aber andere legen auch kürzeste Entfernungen nur mit dem Wagen zurück“, ärgert sich Dr. Carola Podlich von der Elterninitiative über uneinsichtige Väter und Mütter. Von einigen Eltern, die sie persönlich darauf angesprochen hatte, habe sie „böse Worte“ zu hören bekommen, erzählt die Sportwissenschaftlerin.
Auch ihr Argument, dass ein zu Fuß bewältigter Schulweg für Bewegung, wache Köpfe und Gespräche mit Schulfreunden sorge, verfingen da nicht immer. „Natürlich versuchen wir mit dem Wettbewerb über die Kinder irgendwie an die Eltern heranzukommen“, sagt Dr. Podlich.

Lövenicher Unternehmen, wie der „Sportclub Sharky“, die „Stein Apotheke“, die „Autowerkstatt Kufferath“, der „Getränkemarkt Cosmos“, die „Soccer World“ oder „Kfz-Bedarf Schork“ sahen das ähnlich und sponserten die Mittel für den Wettbewerb. Und selbstverständlich hatten die Lehrer der Johanniter-Grundschule im Unterricht kräftig für die Aktion geworben.

Mit ihrer Haltung steht die Elterninitiative nicht alleine da. Das unübersichtliche Auto-Gedränge vor einer Schule kann für aussteigende Kinder gefährlicher sein als der Gang zu Schule, warnt auch der ADAC und plädiert für den Fußweg. Nach Ansicht des ADAC-Verkehrsexperten Ronald Winkler ist es wichtig, dass Kinder früh und altersgerecht an den Straßenverkehr herangeführt würden, damit sich ein Risikobewusstsein und ein Verständnis für den Straßenverkehr entwickle.

Die Initiative ist nun gespannt, ob die drei Aktionstage eine dauerhafte Veränderung bewirkt haben. Es gibt ja außerdem noch andere Themen. „Wir wünschen uns auch Schülerlotsen an einigen besonders problematischen Ecken in Lövenich“, sagt Carola Podlich.

Deckblatt für das neue Logbuch

„Unsere Welt ist bunt – wir sind es auch“ lautete das Motto für unseren diesjährigen Malwettbewerb zum Logbuch. Dies sind die 3 Kunstwerke, die gewonnen haben. Unser Platz Nummer 1 wird im Schuljahr 22/23 das Logbuch verschönern.

Forderung der Johanniter-Schule

Quelle: https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/lindenthal vom 11.03.2022

Klares Signal der Schüler

Lövenich. Das Schülerparlament und der kommissarische Schulleiter Peter Neß der Johanniter-Schule Lövenich haben ein klares Zeichen zu den aktuellen Entwicklungen in der Ukraine gesetzt. Bei den monatlichen Treffen des Schülerparlaments werden verschiedene Themen unter demokratischen Gesichtspunkten behandelt, die für die gesamte Schule relevant sind. Eine verständliche Ausnahme: Beim letzten Treffen war der Krieg in der Ukraine das Thema. Im Anschluss an die Parlamentssitzung wurden an vielen Fenstern der Schule gut sichtbare Friedenszeichen angebracht.

Herzlichen Glückwunsch

an unsere sechs Teilnehmer und die Teilnehmerin des landesweiten Mathematik-Wettbewerbs für die 4. Klassen der Grundschulen in NRW, die die Aufgaben der 2. Runde erfolgreich bewältigt haben. Am Mittwoch, 09.03.2022 erhielten sie Urkunden und bunte Rechenperlen. Wir sind gespannt, ob die Leistungen ausreichten, um an der 3. Runde des Landes-Wettbewerbs teilzunehmen. 

Alles hät sing Zick

Trotz Corona feierte die Kinder und Lehrer der Johanniter-Schule ausgelassen und coronakonform Karneval. In den Klassen wurde gemalt, gebastelt, getanzt, gespielt und gefeiert. Auf dem Schulhof zeigten die Kinder dann ihre tolle Kostüme und die LehrerInnen animierten alle mit dem „Fliegerlied“ zum Mitfeiern.

Lego We-do-AG

Bis zu den Osterferien nehmen interessierte Schülerinnen und Schüler an einer Lego We-do-AG teil. In Verbindung mit den Schüler I-pads und den großen blauen Legokisten lernen die Kinder viele Dinge über das Programmieren und eigenständiges und lösungsorientiertes Handeln. Hier sieht man Kinder aus der Mittwochsgruppe, die eine Lego-Schnecke gebaut, programmiert und zum Leuchten gebracht haben. Frau Herchet und Herr Passenheim bieten diese zusätzliche AG-Stunde an. Jeweils zwei Kinder arbeiten mit einer Kiste und einem I-pad kooperativ zusammen. Nach den Osterferien werden auch die Viertklässler in die digitale Legowelt eintauchen.